Zeittafel - Bretnig


1350
erwähnte Friedrich der Strenge Breiteneichech in einem Lehnbuch.

1455 war in einer Lehnurkunde dem Rittergut Pulsnitz ein Vorwerk in Bretnig zugeordnet worden.

Im 16. Jh. sprach man bereits vom Rittergut.

Um 1600 wohnten ca. 200 Einwohner in Bretnig.

1743 lebten schon über 500 Einwohner (Bauern, Gärtner, Häusler) in Bretnig.

1761 erhielt Bretnig ein eigenes Schulhaus (Ortsmitte).

1834 ergab die erste allgemeine Volkszählung eine Einwohnerzahl von 1252.

1836 wurde die Leinwandfabrik J. G. Petzold & Sohn (Kohlen-Petzold) gegründet. Später kamen die Färberei, eine Dampfmangel und die Kohlenhandlung hinzu.

1852 fand nach zweijähriger Bauzeit die Einweihung der niederen Schule statt.

1863 wurde die obere Schule errichtet.

1872-75 wurde die Ortsstraße gebaut.

1879 erhielt Bretnig eine eigene Postagentur, die zwei Jahre später in ein Postamt umgewandelt wurde.

Ab 1891 erschien der "Allgemeine Anzeiger", ein lokales Blatt für Bretnig. Großröhrsdorf, Hauswalde und Umgebung (Druck und Verlag A. Schurig).

1900 begann am 25. Januar die Stromversorgung der Gemeinde Bretnig durch das Großröhrsdorfer Elektrizitätswerk.

1903 wurde das Gotteshaus, welches nach Plänen der Architekten Gebrüder Völkel (Großröhrsdorf) und unter der Leitung des Baumeisters Nitzsche (Großröhrsdorf) errichtet worden war, am 4. Oktober geweiht.

1913 wurde die Kraftwagenlinie zwischen Radeberg und Bischofswerda am 23. September eröffnet. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg mussten die Fahrten von 1915 bis 1920 unterbrochen werden.

1920 trat Max Übel das Amt des ersten hauptamtlichen Bürgermeisters an, das er bis zum
8. Mai 1945 innehatte.

1939 zählte Bretnig 2999 Einwohner.

1945 fielen 49 Personen den Kämpfen zwischen deutschen und polnischen Truppen zum Opfer. 89 Gebäude wurden völlig zerstört. Betroffen waren vor allem die Ortslagen Klinkenplatz, Niederdorf, Röderweg und Karolinenhöhe.
Bereits Ende Mai konnte in vielen Betrieben des Ortes wieder gearbeitet werden.

Zeittafel - Hauswalde


1346 Der "Pleban" oder Pfarrer zu Hauswalde ist in einer Matrikel von Meißen genannt, unter dem Erzpriester von Bischofswerda und dem Propst zu Budissin stehend.

um 1550 Einführung der Reformation.

1625-1651 als erster Schullehrer in Hauswalde wird Christoph Kretschmann genannt.

26. 9. 1758 Friedrich II. übernachtet in der Pfarrwohnung und führt freundschaftliche Gespräche
mit Pfarrer Contius.

1793 Bau der "alten" Schule.

1842 Eine neue Orgel und drei Kirchenglocken werden angeschafft.

1877 Bau der "neuen" Schule mit einem Kostenaufwand von 30 000 RM
(5 975 RM steuerte die Kirche bei).

1884 1396 Einwohner, 274 Schulkinder.

1911 Otto Schade wird Gemeindevorstand, ab 1924 Bürgermeister.

1940 1222 Einwohner, 109 Schüler.

1.10.1945 Wiederaufnahme des Schulunterrichts.


Zeittafel Bretnig und Hauswalde

1950 Hauswalde wurde Ortsteil von Bretnig.

1958 Die LPG "V. Parteitag" (Typ III) wurde gegründet.
Das erste Heimatfest begeisterte die Bürger der Gemeinde und zahlreiche Gäste vor
allem wegen des historischen Festzuges mit 1200 Teilnehmern und 50 Festwagen.

1960 Die Einführung der 10klassigen polytechnischen Oberschule wurde vollzogen.

1963 Die "Dammschänke" brannte nieder.

1965 veranstalteten die Sportlerinnen und Sportler unter dem Motto "100 Jahre
Turnen" ein unvergessliches Fest.

1969 erfolgte die Übergabe des Kindergartens Bretnig mit 90 Plätzen.

1971 eröffnete die Staatliche Arztpraxis Bretnig.

1972 18 halbstaatliche und private Betriebe mussten in VEB umgewandelt werden.

1980 fand die Übergabe der neuen Schule statt.

1988 erfolgte die Übergabe des Hauses der Dienstleistungen (Annahmestelle, Friseur,
Lotto/Zeitschriften).

1989 Am 14. und 16. November fanden in der Bretniger Kirche Bürgerforen statt.

1990 kandidierten zur ersten freien Kommunalwahl 44 Bürger.
In geheimer Wahl bestimmten die 20 Mandatsträger Frank Große zum Bürger-
meister. Die Gemeindevertretung beschloss die neue Ortsbezeichnung
Bretnig-Hauswalde.

1992 In den letzten Apriltagen erfolgte der symbolische Spatenstich für das Gewerbegebiet.

1993 öffneten der Landgasthof und das Hotel "Zur Klinke" mit Sparkassenfiliale, Friseur
und Fleischerei.

1994 Bei Dauerregen eröffnete der Penny-Einkaufsmarkt.

1996 Ein großartiger Festumzug beschloss die Feierlichkeiten anlässlich "650 Jahre Kirchdorf Hauswalde".
Am 19. Dezember öffnete die Volksbank in der ehemaligen "Rose" ihre Pforten.

Weitere Angaben enthalten die Bände I und II "Bretnig - Hauswalde in Wort und Bild“.


zusammengestellt von Hansgeorg Röntzsch (Ortschronist)

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